Landesturnfest bringt ganz Ulm in Bewegung

Vier friedliche Tage baden-württembergisches Landesturnfest in Ulm sind heute mit dem Festzug und der Abschlussveranstaltung auf dem Münsterplatz zu Ende gegangen. 14 500 Teilnehmer absolvierten dabei rund 500 Wettkämpfe. Zu den kostenlosen Mitmachaktionen und Showvorführungen verteilt über vier Bühnen in der ganzen Stadt, kamen rund 100 000 Besucher. Aber nicht nur deshalb zogen die Organisatoren ein positives Fazit. "Wie angekündigt war Ulm in den vergangenen vier Tagen DIE Bewegungshochburg in Baden-Württemberg. Wir waren gemeinsam einzigartig und haben vier großartige Tage in Ulm, um Ulm, um Ulm herum und vor allen Dingen mit Ulm verbracht", sagte Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbunds.


Für die Teilnehmer gab es gleich zwei Turnfest-Premieren, die für Begeisterung sorgten. Zum einen gab es die "enjoy your rhythm"-Arena, in der bis zu 800 Zuschauer gleichzeitig Platz fanden und für eine einzigartige Atmosphäre sorgten. Verteilt über die drei Tage pilgerten 25 000 Zuschauer in die Rhythmus-Hochburg. Großer Andrang herrschte auch bei der zweiten Turnfest-Premiere. Bei 4inMotion, einem Wettbewerb, bei dem auf Zeit geturnt wird, gingen mehr als 150 Teams an den Start. Eine Premiere, die für die Zukunft viel erwarten lässt.

Zur Turnfest-Tradition gehört "Der besondere Wettbewerb". In Ulm fand der Turnfest-Triathlon auf, in und an der Donau statt. Diese einmalige Location ließen sich mehr als 2000 Turnfest-Triathleten aus 280 Mannschaften nicht entgehen. Zumal sie dabei von vielen Zuschauern lauthals angefeuert wurden.

Ein weiterer Zuschauermagnet beim Landesturnfest waren die 4XF Games – die Cross Fitness-Challenge unter dem Motto „wer wird fittester Ulmer?“. Auch die Mitmachangebote der GYMWELT, dem Dach für Fitness-Angebote, auf dem Münsterplatz ist großartig von der Bevölkerung Ulms angenommen worden. Weitere Highlights waren der Spatzentest, die Turnfestrallye mit Wissens- und Bewegungsaufgaben. Das Besondere daran: Menschen mit Migrationshintergrund wurden nicht nur eingeladen sondern waren auch an der Organisation beteiligt. Ein voller Erfolg war der inklusive Wettkampf "Inspiration", bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. "Wir haben gezeigt, wir breit das Spektrum des Turnens ist und sind rundum zufrieden mit unserem baden-württembergischen Landesturnfest hier in Ulm. Dafür danken wir allen Beteiligten der Stadt Ulm und aus dem Turngau Ulm", sagte Wolfgang Drexler und führte weiter aus: "Besonders erfreulich: schwerwiegende Vorfälle, die von der Polizei oder den Sanitätern versorgt werden mussten, hat es zum Glück nicht gegeben. Einzig in einer Schule waren Langfinger unterwegs und haben Wertsachen entwendet."

Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch brachte ebenfalls seine Freude zum Ausdruck: "Ulm hat sich bewegt. Das Landesturnfest ist ein klares Bekenntnis der Stadt zum Sport und dazu noch eine einzigartige Werbung. Unser Angebot steht daher, das 75. Landesturnfest im Jahr 2028 wieder in Ulm auszurichten."

Reinhold Eichhorn, Präsident des Turngaus Ulm, war sogar ein wenig wehmütig: "Vor so einer Großveranstatung ist man natürlich immer ein bisschen nervös. Aber es hat alles sehr gut funktioniert und jetzt ist es schade, dass es nach vier Tagen schon aufhört."

Lange gedulden muss sich der Turngau-Präsident allerdings nicht. Getreu dem Motto nach dem Turnfest ist vor dem Turnfest, geht es im kommenden Jahr mit dem Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin (3. bis 10. Juni), und den Landeskinderturnfesten in Ravensburg (7. bis 9. Juli) und Konstanz (14. bis 16. Juli) weiter. Im Jahr 2018 folgt dann das 70. Landesturnfest in Weinheim (30. Mai bis 3. Juni). "Wir haben hier in Ulm ein großartiges Landesturnfest erlebt und laden schon jetzt jeden nach Weinheim ein, mit uns dort im Jahr 2018 friedliche und fröhliche Turnfesttage zu verbringen", sagte Gerhard Mengesdorf, Präsident des Badischen Turner-Bunds.

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